Wappen Morbach Logo Feuerwehr Morbach

Großübung Technische Hilfe nach Busunfall bei der Feuerwehr Morbach

am 21.09.2019

Am Samstag den 21. September gegen 11:00 Uhr begann eine großangelegte Verkehrsunfallübung in der Ortslage Wenigerath. Angenommen war ein Unfall mit einem Schulbus und mehreren PKW und einem LKW. Der LKW-Fahrer hatte einen Anfall und verlor das Bewusstsein. Dabei drängte er einen Schulbus ab der dann umkippte und einen PKW unter sich begrub. Zwei weitere PKW wurden in den Unfall verwickelt. Im Bus war die Fahrerin eingeklemmt und die Schulkinder zum Teil ebenfalls eingeklemmt oder nur eingeschlossen. Auch in den zwei Autos waren die Insassen eingeklemmt und konnten sich nicht mehr befreien. Entsprechend des Alarmstichwortes "Verkehrsunfall mit Bus und PKW, mehrere Eingeklemmte Personen" wurde Großalarm ausgelöst. Es wurden die Feuerwehren Morbach, Hinzerath, Longkamp und Kues, die Polizei Morbach, der Regelrettungsdienst und die Schnelle Einsatzgruppe des DRK und der Malteser alarmiert. Nach und nach trafen die Kräfte an der Übungsstelle ein und der Einsatzleiter machte sich ein Bild von der Lage. Die Besatzung des ersten Rettungswagens übernahm die Sichtung der Verletzten und die Polizei sicherte die Einsatzstelle ab.

 



So wie die einzelnen Feuerwehren eintrafen wurden die Arbeiten zur Befreiung der eingeklemmten Personen verteilt. Ebenso wurde von den nachrückenden Rettungsmitteln erste Verletzte Personen versorgt. Die technische Rettung im Bus und in den Autos wurde vorbereitet. Als der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt eintrafen übernahmen diese die Sichtung der Verletzten und die Verteilung auf die einzelnen Rettungswagen.



Innerhalb einer Stunde waren alle 23 Verletzten aus ihren Fahrzeugen befreit und wurden vom Rettungsdienst versorgt oder waren bereits abtransportiert. Die Übung wurde von unserem Bürgermeister Andreas Hackethal als oberstem Feuerwehrchef auf Gemeindeebene und unserem Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch beobachtet. Beide waren mit der Arbeit, aber insbesondere mit der Zusammenarbeit der einzelnen Hilfsorganisationen sehr zufrieden. Im Anschluss wurde dann bei entsprechender Verpflegung im Feuerwehrhaus Morbach die Übung noch einmal besprochen. Es gab Lob aber auch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag was man hätte anders machen können.
Dank gilt den drei Kameraden, Bernd und Markus Sonntag sowie Thomas Agethen für die gute Vorbereitung der Übung, allen Jugendlichen und Erwachsenen die als Verletzte zur Verfügung standen, dem Schminkteam des DRK die die Verletzten vorbereitet haben, der Fa. Marx Busreisen für die Bereitstellung des Busses, der Fa. Klein Karosseriebau für die Autos, der Fa. Zeimentz für die Unterstützung beim Auf und Abbau sowie allen Beteiligten von Feuerwehr, DRK, Malteser und Polizei.